Der Drachenberg - Besondere Fotospots in Berlin

Der Drachenberg in Berlin

Einen einzigartigen Blick auf die Skyline von Berlin, findet man auf dem Drachenberg im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Dieser liegt im Grunewald gegenüber vom Teufelsberg mit der alten Abhörstation. Zahlreiche Wanderwege führen um die Berge. Die Kuppel vom Drachenberg ist nicht so stark bewachsen und eignet perfekt sich zum Picknicken und Drachen steigen.

Tipp: Nimm dir etwas Zeit und genieß den Sonnenuntergang auf einer Decke.
Von der S-Bahn Station „Herrstraße“ entlang der Teufelsseechaussee braucht man ungefähr 20 Minuten zu Fuß. Südlich vom Berg findet man dort einen Parkplatz mit einer Treppe zum Berg.


Bunte Lichter - Besondere Fotospots in Berlin

Bunte Lichter - Besondere Fotospots in Berlin

In Adlershof, ein Berliner Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick, findet man einen besonderen Fotospot. Dieser versteckt sich im modernen Wissenschafts- und Technologiepark bei dem BTB Blockheizkraftwerk in der Wegedornstraße. Dort stehen fünf 18 Meter hohe Wärmespeicher, die mit einer Lichtinstallation ausgestattet sind und den Technologiepark bei Nacht erleuchten. Dieses Kunstwerk wurde vom Lichtkünstler „Nils R. Schultze“ errichtet und soll ein Symbol für die Energiewende sein.


Park Babelsberg

Park Babelsberg

Den idyllischen Landschaftspark Babelsberg findet man am ruhigen Havelufer in der Landeshauptstadt von Brandenburg, Potsdam. Über zahlreiche Fußwege, entlang von Teiche und historischen Gebäude, gelangt man zum majestätischen Schloss Babelsberg. Es befindet sich auf einer erhöhten Position und bietet einen einzigartigen Blick auf die Glienicker Brücke, die Potsdam und Berlin verbindet. Die Landesgrenze verläuft quer über die Brückenmitte.

Das Schloss Babelsberg entstand im 19. Jahrhundert und sollte für Wilhelm I. (erster Deutscher Kaiser) ein Sommerschloss werden. In den Jahren wurde es umgebaut und erweitert. Rund um dieses Bauwerk gibt es kleine künstliche Seen und Bachläufe, sowie Blumengärten und Parkbänke zum Entspannen. Neben dem Schloss, befinden sich im gepflegten Park auch andere historische Denkmäler, wie ein „Maschinenhaus“, den „Flatowturm“ und das „Kleines Schloss Babelsberg“. Tipp: Geht zum Sonnenuntergang in dem Park spazieren und genießt die Sonnenstrahlen über das Havelufer.

Parkplätze (Kostenpflichtig ab bestimmter Uhrzeit) findet man an der Allee nach Glienicke, in der Nähe von der „Parkbrücke Klein Glienicke“.


Ostseebad – Warnemünde

Ostseebad - Warnemünde

Warnemünde ist ein nördlicher Ortsteil von der Hansestadt Rostock in Mecklenburg Vorpommern. Es ist ein sehr beliebtes Reiseziel innerhalb Deutschlands und bietet viel für “Groß” und “Klein”.

Die Hauptattraktion, der traumhafte feinsandige Strand, mit dem Blick auf die Weiten der Ostsee, lädt zum Entspannen ein. Auf einer Länge von 5 Kilometer und einer Breite von ca. 100 Meter, findet auch jeder einen Platz zum Sonnen. Hinter dem Strand befinden sich die Wahrzeichen von Warnemünde. Am Fuß von dem 30 Meter hohen begehbaren Leuchtturm, steht der sogenannten „Teepott“. Indem auffälligen Gebäude sind Restaurants, Cafés und Souvenirläden. Am Teepott entlang, kommt man zur Hafeneinfahrt, wo sich die begehrte Flaniermeile am „Alten Strom“ entlangzieht. Zwischen Fischkuttern und historischen Häuser sind verschiedene Geschäfte und Restaurants. Wer es etwas ruhiger angehen will, geht in den idyllischen Stadtkern spazieren oder beobachtet die großen Kreuzfahrtschiffe am Hafen.


Drei Sehenswürdigkeiten im Harz

Hexentanzplatz bei Thale

Den „Hexentanzplatz“, einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten im Harz. Das 450 Meter hohe Plateau erreicht man entweder mit dem Auto oder über die Seilbahn aus dem behaglichen Ort Thale. Die Fahrt mit der Kabinenbahn dauert nur wenige Minuten, dafür hat man aber eine atemberaubende Aussicht, auf die Berge und dem Bodetal. Oben angekommen, findet man eine Menge an Attraktionen für „Groß“ und „Klein“. Entweder man läuft durch den kleinen Naturpfad, bei dem Tierspuren erraten werden oder man besucht gleich die heimischen Tierarten in dem Tierpark Hexentanzplatz. Wer es etwas spannender haben will, begibt sich zum umgedrehten Hexenhaus, in dem leichte Schwindelgefühle ausgelöst werden können, da man auf der Decke zu laufen glaubt oder zur Allwetterrodelbahn, bei der man mit seinem Bob auf einer 1000 Meter Bahn, bis zu 40 Km/h „preschen“ kann. Neben den Restaurants und Souvenirläden, findet man aber noch eine außergewöhnliche Aussicht auf die Stadt Thale, dem Bodetal und der 400 Meter hohen Rosstrappe.


Blauer See bei Hüttenrode

Der „Blaue See“ im stillgelegten Steinbruch bei Hüttenrode, verdankt seinen Namen den hohen Kalkgehalt. Im Frühling sieht das klare Wasser malerisch blau aus, wie bei einer kleinen Oase. Im Sommer färbt es sich dann durch die Algen grün und im Herbst kann es passieren, dass der 6 Meter tiefe See austrocknet. Die Fotos sind vom Juni 2020, aktuell hat er weniger Wasser als in den Jahren zuvor, was sich aber wieder ändern kann. Über den Parkplatz an einer Bundesstraße kommt man durch einen kurzen Fußmarsch zum idyllischen See.


Schloss Wernigerode

Das Schloss, welches um das 12./13. Jahrhundert entstand und zuletzt im 19. Jahrhundert umgebaut wurde, „thront“ auf ein rund 100 Meter hohen Berg über die Stadt Wernigerode. Durch den erhöhten Platz kann man das Schloss von fast überall aus sehen. Von oben hat man einen ausgezeichneten Ausblick auf die umliegenden Berge und dem Stadtkern von Wernigerode. Die Dächer der farbenfrohen Fachwerkhäuser fallen sofort ins Auge.

Der Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden laden zu einem ausgefallenen Spaziergang ein. Was man sich auch nicht entgehen lassen sollte, ist ein gemütliches Abendessen in den umliegenden Restaurants in der Altstadt.


Weitere interessante Sehenswürdigkeiten im Harz sind auch die Hängebrücke bei der Rappbodetalsperre und der Brocken (Höchster Berg im Harz). Viel Spaß beim Erkunden!


Erster Urlaub nach dem Corona Shutdown

Darf ich wieder reisen? Ist alles wieder normal?

Das sind nur ein Teil der Fragen, die sich jeder stellt, der gerne jetzt im Frühsommer verreisen will, um Abstand von den letzten turbulenten Monate zunehmen. Auch wir wollten für einen kurzen Zeitraum den Alltag verlassen. Unser Ziel war die Sächsische Schweiz am Pfingstwochenende. „Doch darf man das wieder?“, nach einer kurzen Recherche auf Google sind wir schließlich auf diese Seite gekommen: „https://www.coronavirus.sachsen.de/„. Dort steht, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Da jedes Bundesland seine eigenen Regeln hat, sollte man vor dem Buchen auf jeden Fall die Länderseiten checken. Bei der Sächsischen Corona Schutzverordnung steht z.B.: „Darf ich als Tourist nach Sachsen einreisen? Ja, die Einreise nach Sachsen und auch die Übernachtung zu touristischen Zwecken ist zulässig“. Das war für uns der entscheidende Satz, um auf Hotelsuche zu gehen. Doch wir waren leider spät dran. Rund um die Sächsische Schweiz war schon alles ausgebucht.

Also haben wir uns für ein kleines idyllisches Hotel am Dresdner Elbufer im Stadtteil Laubegast, welches nicht allzu weit von der Sächsischen Schweiz entfernt ist, entschieden. Das war also unser Startschuss in den Kurzurlaub. Nach einer zweistündigen Autofahrt auf leeren Autobahnen sind wir im Hotel Alttolkewitzer Hof angekommen. Anschließend wurden wir freundlich begrüßt und konnten uns ein eigenes Bild von den neuen “Corona-Einschränkungen” machen. Unser erster Eindruck: eine Plexiglasscheibe an der Rezeptionstheke, Personal mit Mundschutz, Desinfektionsmittel im Restaurant und Urlauber, die respektvoll den Mindestabstand einhalten. Das Frühstück am nächsten Morgen war dagegen etwas Normaler, es gab einfolierte Wurstteller und Getränke, abgepackte Waren, fertiggestellte Brötchen Körbe und eigene Kaffeekannen auf den Tischen. Außerdem gab es genug Platz im Speiseraum. Also keine so großen Einschränkungen für uns. Interessanter war es dann eher, wie die Attraktionen darauf vorbereitet sind.

Am Nachmittag ging es für uns direkt in das Elbsandsteingebirge. Dort erwarteten uns recht leere Straßen. Angekommen an der ersten Sehenswürdigkeit, der Festung Königsstein, trübte das aber. Ein recht volles Parkhaus mit langen Schlangen an den Parkticketautomaten, sowie an der Bimmelbahn. Ein gemischtes Bild aus Masken, Abständen und Hinweisschildern zu Hygienemaßnahmen. Auf der Festung selbst verliefen sich die Menschenmenge aufgrund der großen Fläche wieder und man konnte mit genug Abstand und ohne Maske den atemberaubenden Ausblick genießen. Ein ähnliches Bild bot sich auch bei den anderen Sehenswürdigkeiten, wie z.B.: bei der Bastei.

Zusammenfassend

In den Kurzurlaub fahren nachdem Shutdown ist also wieder möglich. Man kann wie gewohnt die Sehenswürdigkeiten erkunden und dort, wo der Platz enger wird, wie zum Beispiel in Gebäuden, treten strengere Hygieneregeln in Kraft, die aber das Reisen nicht verderben. Auch in den Hotel’s wurde der Schutz ausreichend umgesetzt. Nur eine Sache ist uns ziemlich negativ aufgefallen. Die größten Menschenmengen waren an den Parkautomaten. Dort wo auch alle die gleichen Bedienfelder anfassten, das ist nicht nur hygienisch gesehen von Nachteil, sondern auch ziemlich nervig. Wer steht schon gerne eine Stunde lang an, um ein Ticket zu bezahlen. Da sollte man in Zukunft eine bessere Alternative finden.

Nachtrag

Im Juni, bei einem Kurztrip in den Harz, sah es ähnlich aus. Die Restaurants und Sehenswürdigkeiten wurden bei zunehmend besseren Wetter immer voller. Auch musste man oft sein Namen, die Adresse sowie Telefonnummer auf einen Zettel hinterlegen damit man im Notfall die Infektionsketten besser zurückverfolgen kann. Aber dennoch ist das Reisen durch Deutschland angenehmer und wahrscheinlich auch sicherer als aktuell im Ausland.